Die wichtigsten Punkte

  • Offizielle Eröffnung: Das ASUS AI Lab in Luzhu, Taiwan, öffnet im Rahmen der Computex 2026 seine Türen für die Öffentlichkeit.
  • Kerntechnologie: Das System nutzt einen NVIDIA GB300 NVL72 Pod als zentrale Simulationsplattform.
  • Unternehmensstrategie: ASUS verlagert den Fokus vom reinen Hardware-Hersteller zum Anbieter kompletter KI-Infrastrukturen für den Unternehmenssektor.

Ein geschlossenes Ökosystem für Enterprise-Tests

ASUS hat sein AI Lab in Luzhu, Taiwan, anlässlich der Computex 2026 offiziell für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Anlage befindet sich nur wenige Minuten von den Produktionslinien für Server entfernt – eine logistische Entscheidung, die Forschung und Fertigung direkt miteinander verzahnt. Das Labor fungiert als geschlossenes Ökosystem, das den gesamten Lebenszyklus einer KI-Infrastruktur simuliert, vom Design bis zur finalen Validierung.



ASUS AI Lab: Neues Zentrum mit NVIDIA GB300 NVL72 eröffnet - Foto 1

Drei Labore, ein gemeinsames Ziel

Im Inneren arbeiten drei spezialisierte Einheiten. Das RD Lab prüft Server unter Betriebsbedingungen, die realen Rechenzentren entsprechen. Das QTR Lab unterzieht die Systeme Zuverlässigkeitstests unter extremen Bedingungen. Das Thermal Lab validiert das thermische Design der Komponenten. Im Zentrum der Technologie steht ein NVIDIA GB300 NVL72 Pod, der als Simulations- und Testplattform für den gesamten Prozess dient.



ASUS AI Lab: Neues Zentrum mit NVIDIA GB300 NVL72 eröffnet - Foto 2

Kürzere Entwicklungszeiten

Die Anlage bildet ein direktes Bindeglied zwischen Design und Produktion und ermöglicht es, Lösungen vor der Markteinführung zu testen und zu optimieren. Kunden können die Funktionsweise der Flüssigkeitskühlsysteme live vor Ort beobachten. ASUS will damit seine Position als Anbieter kompletter KI-Infrastrukturen festigen – und sich nicht mehr nur auf isolierte Hardware-Komponenten beschränken.